Der Kontext sexualisierte Gewalt ist voll von dysfunktionalen Rollenidentifikationen. Wenn sich die Akteure im Opfer-Retter-Täter-Dreieck verlieren, auf der vermeintlich richtigen oder falschen Seite des Grabens stehen, Rollenzuschreibungen von Männern und Frauen als Waffe im Gechlechterkampf einsetzen oder Ideologien für Ihre Interessen instrumentalisieren, zahlen diejenigen dafür den Preis, die den gesellschaftlichen Schutz vor Grenzverletzungen oder die Unterstützung zur Genesung von Gewalttaten brauchen. Der Ausstieg aus dem Drama gelingt über die professionelle Wahrnehmung von Aufgaben und die Respektierung der Grenzen von Personen und sozialen Zusammenhängen.

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