Veränderung ist möglich!

Ein gutes Leben zu haben, ist eine bewusste Entscheidung, die jeder und jede für sich treffen kann. Diese Entscheidung umzusetzen und Lebenswirklichkeit werden zu lassen, braucht manchmal Unterstützung. Ich arbeite gerne mit Menschen, die etwas in ihrem Leben zum Guten hin verändern wollen.

Veränderung ist möglich!

Ein gutes Leben zu haben, ist eine bewusste Entscheidung, die jeder und jede für sich treffen kann. Diese Entscheidung umzusetzen und Lebenswirklichkeit werden zu lassen, braucht manchmal Unterstützung. Ich arbeite gerne mit Menschen, die etwas in ihrem Leben zum Guten hin verändern wollen.

Mein Beratungszugang

Alle Themen meiner Arbeitsbereiche kenne ich aus der Innenansicht in Form biographischer Erfahrungen. Mein Fachwissen habe ich mir über die Jahre Schrittweise angeeignet. Meine Berufserfahrung in unterschiedlichsten Settings vervollständigt die Grundlage meiner Arbeit, mit der ich mich durch die Themen und Prozesse navigiere, die mir Menschen anbieten.

Beratungstechniken sind zweifelsfrei hilfreich und gewährleisten Professionalität, wobei ich den Menschen, der vor mir steht, in seiner Gesamtheit wahrnehme und dessen Individualität ich Vorrang vor allem anderen gebe. Kurz gesagt: Ich arbeite mit Menschen, nicht mit Methoden.

Seit 2008 biete ich diverse Vortrags-, Seminar- und Beratungssettings an, die ich den Anforderungen der Praxis entsprechend modifiziere.

Systemisches Denken und Handeln ist die Grundlage meiner Arbeit. Systemisch arbeiten bedeutet für mich, die Lösung im Auge zu haben und nicht das Problem!

Genauso wichtig wie unser Verstand ist unser Körper und unser Gefühl. Jede unserer Zellen erinnert sich an alle Erlebnisse unseres Lebens. Unser physiologisches System reagiert auf jede Situation in der Gegenwart mit der Erfahrung der Vergangenheit im Gepäck. Somatic Experiencing nutze ich als Navigationshilfe für die Lösung, die der Körper auf Wegen findet, auf denen sich der Verstand alleine nicht zurechtfindet.

Konzeptionell setze ich meine Kompetenzen aus der Mediation, der Ego-State-Therapie, der gewaltfreien Kommunikation, der Inneren-Kind-Arbeit, der systemischen Sexualtherapie und der Familientherapie ein.

Arbeitsschwerpunkte

Die Praxis für Sexualität, Trauma und Partnerschaft ist heute das Kernstück meiner Arbeit und beinhaltet folgende Themenschwerpunkte:

 

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Die Synthese aus der Entwicklung einer lebendigen Sexualität, der Integration biographischer Erfahrungen und die Gestaltung einer dialogischen Partnerschaftsdynamik zur Entwicklung eines freudvollen Beziehungs- und Sexuallebens.
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Entwicklung der Kommunikationsfähigkeit als Metakompetenz zur Gestaltung einer kooperativen und erfüllenden Beziehung. Sprechen, Zuhören, einander verstehen, Ziele erreichen und gemeinsam ein Leben gestalten.

 

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Die Gestaltung einer freudvollen Sexualität und einer vertrauensvollen Partnerschaft nach der Erfahrung sexualisierter Gewalt, Machtmissbrauch und dysfunktionalen Strukturen in familiären und institutionellen Kontexten.

 

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Die Transformation von Schock- und Entwicklungstraumata durch die Integration biographischer Erfahrungen.

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Die Arbeit mit dem „inneren Kind“, das gestärkt, gesehen verstanden und liebevoll versorgt werden muss, wenn ein erwachsenes Leben in seiner Gesamtheit gelingen soll.

Andreas Huckele

Curriculum Vitae

 

Ich begleite heute Menschen in tiefen Veränderungsprozessen, die ich selbst erfahren und durchlebt habe. Als Schüler der Odenwaldschule war ich über Jahre sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Als ich das Vorzeigeinternat mit 19 Jahren verließ, war ich schwer traumatisiert und alkoholabhängig. Ich hätte damals nicht im Traum daran gedacht, jemals eine ganz normale Partnerschaft leben zu können.

Mein Genesungsprozess war lang und intensiv. Ich habe vieles ausprobiert, zahlreiche therapeutische Verfahren kennengelernt und daraus einen unverwechselbaren Coachingstil entwickelt. Eine wichtige Station meiner Heilung war die Auseinandersetzung mit meinen Erfahrungen in der Odenwaldschule, über die ich im Jahr 2011 das preisgekrönte autobiographische Buch „Wie laut soll ich denn noch schreien?“ geschrieben habe.

Nachdem ich Menschen auf ihrem Weg begleitet habe, die als Kinder sexualisierte Gewalt erfahren mussten, habe ich mein Arbeitsfeld im Laufe der Jahre auf den Bereich von Sexualität, Trauma und Partnerschaft erweitert, um nun andere darin zu unterstützen, was mir selbst gelungen ist. Eine lebendige Partnerschaft und eine freudvolle Sexualität zu leben.

1969: Los geht’s!

Als Kind lebte ich mit meinen Eltern im Südhessischen. Mit zwölf Jahren änderte sich das und ich wurde Schüler der Odenwaldschule.

Odenwaldschule: Dissoziation im State of Excellence

Sexualisierte Gewalt, ideologischer Missbrauch und emotionale Verwahrlosung waren die Lebenswirklichkeit, mit der ich in den Jahren bis zum Abitur konfrontiert war. Schwer traumatisiert und alkoholabhängig verließ ich mit 19 Jahren das reformpädagogische Vorzeigeinternat und zog in die Stadtmitte von Frankfurt am Main.

Wieso? Weshalb? Warum?

Die Folgen des Traumastresses machten es schwierig für mich, die Welt und die Menschen in der Gegenwart wahrzunehmen. Jeder Tag und jede Lebenserfahrung fühlte sich an, wie eine Wiederholung meiner traumatischen Erlebnisse. Ich war geplagt von Albträumen, Anspannung, Angst, Depressionen und Gefühlen der Überforderung, die sich in heftigen Zornausbrüchen entluden. Meine Vergangenheit hatte mich fest im Griff. Ich nahm die Welt als meinen Feind wahr und gleichzeitig sehnte ich mich nach Kontakt, nach Liebe und Beziehung. Ich wollte einen Beruf ausüben und meinen Hobbies nachgehen. Ich sehnte mich nach Normalität und nach innerer Freiheit. Ich wollte einfach sein.

Trial and Error

Nachdem ich damit aufhören konnte, meinen Schmerz mit Alkohol zu betäuben, was ich tat, um mein traumatisiertes System zu regulieren, habe ziemlich schnell herausgefunden, dass für mich mein Körper mein Zugang zum Sein in der Gegenwart ist. Ich habe viel Sport gemacht, an zahllosen Marathons und Triathlon-Wettkämpfen teilgenommen und bin beim Tanzen, Contact Improvisation und Tantra auch mit anderen Menschen auf der Körper- und Gefühlsebene in Kontakt gekommen. Meine spirituelle Suche hat mich zu verschiedenen Philosophien, Lehren und Meditationen geführt. In den Meetings der Anonymen Alkoholiker konnte ich über das Sprechen, was mich bewegte. Das wichtigste, was ich dort lernte war: Kleine, aber sichere Schritte machen! Alles, was ich damals tat, war gut für mich, aber es löste die traumatischen Verkoppelungen in meinem System nicht auf. Es blieb ein Gehen an Krücken.

Innenweltbegehung mit Kompass

Die Reise durch meinen eigenen Dschungel aus Erinnerungen und Gefühlen sollte viele Jahre dauern. Ich machte dabei die Erfahrung, dass die Transformation meiner Traumata die Basis für tiefe Veränderungen in meinem Leben ist. Den intellektuellen Zugang zu den Themen zu finden fiel mir leicht, meine damit verbundenen Gefühle als ein Teil von mir zu spüren, erforderte viel Geduld und Mitgefühl für mich selbst.

In Kontakt zu sein, mit meiner Intellektualität, meinem Körper und meinen Gefühlen zum gleichen Zeitpunkt war für mich der Schlüssel zur Genesung. Meine Erfahrungen damit, möchte ich gerne mit anderen teilen.

Ich kann sagen: Es lohnt sich!

Odenwaldschule 2.0

Der Prozess über die Aufdeckung des pädagogischen Totalschadens der Odenwaldschule mit der hundertfach verübten sexualisierten Gewalt an Schutzbefohlenen als Gipfel der Perversion, war eine sehr intensive und lehrreiche Phase in meinem Leben. Diese Jahre haben mich als Person und meine Arbeit mit Menschen sehr bereichert [sic!]. Die Auseinandersetzung mit anderen Betroffenen sexualisierter Gewalt, mit den Vertretern des Tätersystems, den Wegschauern, mit Journalisten, Juristen und Psychotraumatologen haben es mir möglich gemacht, die Themen Macht, Sexualität, Gewalt, Ideologie und Trauma in ihrer Komplexität zu begreifen.

Schlüsselmomente

Entscheidend für die gewollten Veränderungen in meinem Leben waren die Bearbeitungen meiner Entwicklungs- und Schocktraumata mit Ray Castellinos Prenatal and Birth Therapy und Peter A. Levines Somatic Experiencing. Das Trauma und dessen Transformation ist für mich die Abzweigung, an der sich entscheidet, ob eine Veränderung im Kern stattfindet oder ob das Leben an der Oberfläche bleibt.

Die Polyvagal-Theorie von Stephen W. Porges wurde zu meinem roten Faden für die Beziehungsgestaltung zu meinen Kunden und Kundinnen als Berater.

Durch die Auseinandersetzung mit systemischer Theorie und Praxis konnte ich ein tiefes Verständnis für unsere Gesellschaft und unsere Kultur entwickeln. Heute fühle ich mich als Gestalter von Lebenswirklichkeit und nicht mehr als ein staunender Zaungast.

Wie ein Paar funktioniert und wie man eine Beziehung zum Laufen bekommt, war ein Puzzle mit vielen Teilen. Die Arbeit mit Krishnananda und Amana Trobe (Learning Love Institute) hat mir viele Einsichten und Erfahrungen ermöglicht.

Auf der Ebene der Sexualität habe ich mit diversen Tantra-Lehrern unterschiedlicher Ausrichtungen gearbeitet und dadurch meine Perspektive und Erfahrung über den Rahmen unserer westlichen kulturellen Konditionierungen hinaus erweitern können.

Bis heute nutze ich jede Gelegenheit zu fragen, wenn ich merke: da weiß jemand mehr als ich.

 

Examina und andere Zettel

Mein beruflicher Weg führte mich nach Trainertätigkeiten im Sport, in die Schule. 16 Jahre unterrichtete ich Schülerinnen und Schüler in Sport und Politik/Wirtschaft und arbeitete mit Studierenden in der Lehrerausbildung an der Johann Wolfgang von Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Ich bin systemischer Supervisor, Mediator, Familientherapeut und Somatic Experiencing® Practitioner.

Die Praxis für Sexualität, Trauma und Partnerschaft ist heute der Schwerpunkt meiner Arbeit. Menschen bei der Entwicklung einer lustvollen Sexualität, einer lebendigen Partnerschaft und der Integration ihrer biographischen Erfahrungen zu begleiten, macht mir große Freude.

Versuch einer Ethik in 172 Zeichen

Heute begreife ich das Leben als einen Prozess, bei dem es darum geht, mit dem zu sein was ist. Ich freue mich über alle, die ein Stück des Weges mit mir gemeinsam reisen.

Publikationen

 

Jeder Text braucht eine Plattform, um den interessierten Leser respektive die interessierte Leserin zu erreichen. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Verlagen, Zeitungen, Zeitschriften und Organisationen, die mir ihr Plattform zur Verfügung gestellt haben und ich dadurch die Möglichkeit hatte, mein gedrucktes Wort in die Welt zu bringen.

Medien

Mit den Medien als Megaphon für meine Agenda und meinen Kooperationspartnern als Katalysatoren und Verstärker meiner Anliegen ist es mir möglich, meine Arbeit zu den Menschen zu bringen, die meine Positionen, Überlegungen und Handlungsempfehlungen nützlich finden. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die mit mir zusammenarbeiten.

Kooperationspartner

Was Kunden über mich sagen